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Rhodes Chroma

Der RHODES CHROMA Synthesizer ist eine Entwicklung der Firma ARP. Nach dem Konkurs der Firma ARP Anfang 1980 erwarb Rhodes die Rechte und entwickelte den CHROMA zur Serienreife weiter.

Der CHROMA ist ein stattlicher Analogsynthesizer mit außergewöhnlich komplexen Synthesemöglichkeiten sowie einer anschlagdynamischen Holztastatur.

Der CHROMA ist max. 16 stimmig. Er besitzt 16 VCOs, 16 VCFs, 16 VCAs, 32 ENVs und 2 sehr komplexe LFOs. Unter anderem bietet der Chroma folgende Möglichkeiten:
- 2 unabhängige Kanäle mit je 8 Stimmen (gleicher oder unterschiedlicher Sound)
- Synchronisation, Ring- und Crossmodulation
- Filter in Serie, parallele Filter Bandpaß ect.

Einen MIDI Anschluß bieten verschiedene Hersteller als Nachrüstsatz an.
Das größte Manko des CHROMAs ist aber seine Bedienung. Folientaster, mit denen seine Funktionen einzeln abrufbar sind und ein Schieberegler mit denen die Parameter einzustellen sind, behindern die Soundprogrammierung enorm. Abhilfe kann hier nur ein Editorprogramm schaffen. Trotzdem bleibt der Programmierspaß auf der Strecke.
Der Sound des CHROMAs ist außergewöhnlich und beeindruckend.

Der CHROMA kostete ca 13.000 DM die Expanterversion lag bei ca. 9.700 DM. Die letzten CHROMAs wurden wenige Jahre später für DM 6.490 von Musik Produktiv abverkauft.

Wer sich mit der fummeligen Bedienung anfreunden kann, bekommt für ca. DM 3.000,- einen beeindruckenden Synthesizer.
Ein zu schwaches Netzteil, starke Hitzeentwicklung und Probleme an den Steckkartenkontakten sollten beim Gebrauchtkauf als mögliche Fehlerquellen untersucht werden.

   ARP
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