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Yamaha CS 30

Der CS - 30 ist ein ernorm vielseitiger Synthesizer. Er kostete 1981 DM 2.690,- . Ganz große Klasse ist der integrierte 8 step analog Sequenzer. Weniger klasse ist, daß das Tempo des Sequenzers sich nicht von außen steuern, d.h. triggern läßt.
( Müsste aber durch einen kleinen Eingriff möglich sein. Ich habe da auch schon eine Idee...! Mal sehen ob es klappt.)

Die Möglichkeiten des CS - 30 sind schon fast modular. Seine 2 Osc. lassen sich getrennt über 2 VCAs in getrennte VCFs schicken. Die 3 Envelops (2 davon sind editierbar) und der Sinussubosc. sind ebenfalls ungewöhnlich für einen monophonen Synthi.

Der Sound des Yamahas ist eher mittig, fast nasal. Jedoch mit Hilfe des Suboscillators lassen sich dermaßen tiefe Baßsound erzeugen, sodaß es einem den Magen umdreht.
Abgedrehte Soundverläufe sind gut zu realisieren, aber eben nicht abspeichern.
Nicht auszudenken, wenn alle seine Parameter sich MIDIfizieren ließen...

Die Verarbeitung des Gerätes ist ok. Die Fader der Envelops sind etwas billig. Die Tastatur hingegen ist sehr schön und die Potis und Schalter machen auch einen teuren Eindruck.
Anschlüsse sind reichlich vorhanden. Man benötigt aber ein frei konfigurierbares Interface, wie z.B. das Doepfer MCV 24, um den Yamaha ins MIDI - Setup zu integrieren.


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